Pokémon-Karten graden lassen (PSA, CGC, Beckett): Ablauf, Kosten und wann es sich lohnt
Inhalt (5 Abschnitte)
Ratgeber von Forya Collector · aktualisiert am 07.10.2026 · ca. 2 Min. Lesezeit
Beim Grading schickst du eine Karte an eine Bewertungsfirma. Fachleute prüfen Echtheit und Zustand, vergeben eine Note und versiegeln die Karte in einer stabilen Kunststoffhülle („Slab“). Eine gegradete Karte lässt sich leichter verkaufen, weil Käufer der Note einer bekannten Firma vertrauen.
Die bekanntesten Grading-Firmen
- PSA (Professional Sports Authenticator) – die bekannteste Firma, besonders im Pokémon-Bereich verbreitet.
- CGC (Certified Guaranty Company) – ebenfalls weit verbreitet.
- Beckett (BGS) – druckt zusätzlich Teilnoten für Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche aufs Etikett. Auch CGC bietet solche Teilnoten an.
Alle nutzen eine Skala von 1 bis 10. Eine 10 steht für eine nahezu perfekte Karte. Schon der Unterschied zwischen einer 9 und einer 10 kann sich beim Preis stark bemerkbar machen.
Worauf die Bewerter achten
- Zentrierung: Wie gleichmäßig ist der Rand rundherum? Für Top-Noten muss die Karte gut zentriert sein.
- Ecken: spitz und ohne weiße Stellen?
- Kanten: ohne Abrieb und Macken?
- Oberfläche: ohne Kratzer, Dellen oder Druckflecken?
Mehr zu Zustandsstufen findest du im Ratgeber Zustand von Pokémon-Karten.
Wann lohnt sich Grading?
- Wenn die Karte wertvoll ist – die Grading-Kosten und der Versand müssen sich rechnen.
- Wenn die Karte in sehr gutem Zustand ist. Eine mittlere Note bringt oft keinen Aufpreis.
- Wenn du die Karte verkaufen oder ihre Echtheit belegen möchtest.
Bei günstigen Karten oder sichtbaren Schäden lohnt sich das Graden meist nicht. Preise und Bearbeitungszeiten ändern sich regelmäßig – prüfe sie vor dem Einsenden direkt auf der Seite der jeweiligen Firma.
So bereitest du Karten vor
- Karte genau prüfen – mit gutem Licht und am besten mit Lupe.
- In eine weiche Hülle (Penny Sleeve) und dann in einen halbsteifen Kartenschutz („Card Saver“) stecken. PSA schreibt das so vor und nimmt keine Toploader an; CGC und Beckett verlangen bzw. empfehlen es ebenfalls. Prüfe vor dem Versand die aktuellen Vorgaben der Firma.
- Gut gepolstert und versichert versenden.
Tipp: Bei uns siehst du jede Karte vorher auf echten Fotos von Vorder- und Rückseite – mit der Lupe im Shop kannst du Ecken und Kanten genau prüfen, bevor du eine Karte zum Graden kaufst.
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